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Warum weniges Denken nachdenklich stimmt

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Stundenlang läuft der Fernseher und Stundenlang wird im Internet gesurft. Zahlen können manchmal erschreckend sein, denn jeder Durchschnittsdeutsche lässt sich pro Tag über fünf Stunden mit Inhalten berieseln. Man muss kein großer Philosoph oder Analytiker sein, um festzustellen, dass unter der puren Aufnahme von übermäßigen Inhalten zunehmend auch die Fähigkeit des kritischen Reflektierens leidet. Dabei ist das Denken eine Grundeigenschaft, was Menschen auszeichnet. Stundenlang läuft der Fernseher und Stundenlang wird im Internet gesurft. Zahlen können manchmal erschreckend sein, denn jeder Durchschnittsdeutsche lässt sich pro Tag über fünf Stunden mit Inhalten berieseln. Man muss kein großer Philosoph oder Analytiker sein, um festzustellen, dass unter der puren Aufnahme von übermäßigen Inhalten zunehmend auch die Fähigkeit des kritischen Reflektierens leidet. Dabei ist das Denken eine Grundeigenschaft, was Menschen auszeichnet. Foto: Shutterstock / Ditty_about_summer / WECONDA

(FAN/GM) Selbstzelebrierend gilt Deutschland als das Land der Dichter und Denker – ein fast schon historisches Überbleibsel bezogen auf heutige Zeiten, in denen Formulierungen zwischen „boah-ey“, „dat-haut-misch-um“ und „ey-alda-was-machest-Du“ das Sprachfundament der nonverbalen iphone-Tipp-Generation bildet. „Die Verwahrlosung des Gehirns beginnt mit dem falschen Gebrauch der Sprache“, sagte kürzlich Schauspieler Christian Quadflieg in der Sendung „Tischgespräch“ auf FAN Television. Als Regisseur und Rezitator gehört das Philosophieren zu dem, was ihn persönlich auszeichnet. Doch das gegenwärtige schnelle Leben hüllt die Fähigkeit des Denkens zunehmend in einen Schleier, der von Werbung, Zeitdruck und Reizüberflutungen zunehmend zu einer undurchdringbaren Teerschicht wird – ein Thema, mit dem sich auch das Forum für Philosophie kritisch auseinandersetzt.

Das denkende Ich

Stundenlang läuft der Fernseher und Stundenlang wird im Internet gesurft. Zahlen können manchmal erschreckend sein, denn jeder Durchschnittsdeutsche lässt sich pro Tag über fünf Stunden mit Inhalten berieseln. Man muss kein großer Philosoph oder Analytiker sein, um festzustellen, dass unter der puren Aufnahme von übermäßigen Inhalten zunehmend auch die Fähigkeit des kritischen Reflektierens leidet. Dabei ist das Denken eine Grundeigenschaft, was Menschen auszeichnet: „Ich denke, also bin ich“, so formulierte einst René Descartes sein berühmtes Dictum „cogito ergo sum“. Der französische Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler gilt als Begründer des modernen Rationalismus. Die „Res Cogitans“, also „die denkende Sache“ bzw. frei formuliert „das denkende Ich“, wird für ihn zum Fundament der Wissenschaft, insbesondere auch in den Grundlagen der Metaphysik, die Prozesse in der Theorie denkbar machen, obwohl sie praktisch nicht erwiesen werden können. Nach Descartes befinden sich Geist und Materie in einer Wechselbeziehung – Prozesse, die sich stets ergänzen und zugleich auch widersprechen. Es ist eine pure Erklärung, weshalb das Internetforum für Philosophie ResCogitans.de diesen Namen für sich gewählt hat, um sich den gegenwärtigen gesellschaftsrelevanten Themen zu nähern – von Google bis hin zum Kopftuch-Verbot, wie hier zu sehen.

Die Brücke zum (Eigen-)Bewusstsein

Ob Burn-Out, Magersucht oder Borderliner-Syndrom: Es gibt unzählige Krankheiten und Situationen, deren Grundursachen im kognitiven Bewusstsein verankert sind. Paradelösungen gibt es nie, doch die Schaffung von objektiver und zugleich subjektiver Wahrnehmung ist ein Garant dafür, das eigene Ich zu reflektieren und dabei Ursachen für eigene Schwachstellen zu analysieren. Es geht dabei zunächst um einfache Grundfragen: Wer bin ich eigentlich? Was ist mir persönlich eigentlich wichtig? Welche Lebensziele möchte ich erreichen? Nur aus der Eigenreflexion können Verhaltens- und Vorgehensweisen entstehen, um Geist und Körper in den Einklang zu bekommen. Durch die Schaffung eines klaren Bewusstseins entstehenden Meinungen und Überzeugungen, die jedes Individuum prägen. Die Erkenntnis darüber, wie man selbst mit seinem eigenen Ich umgeht, ist zweifelsohne der nächste Schritt. Ein Weltrekord im SMS-Tippen oder das Erreichen des Super-Tank-Battle- Challengehilft hier jedoch auch nicht weiter. Heutzutage gilt in unserer medienverwöhnten, passiven Welt mehr denn je: „Weniger ist manchmal mehr“ (Robert Browning, 1855, Original: „less is more“).

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